Online Generator für die vom Apache genutzte .htaccess

Info

NCSA kompatible Server, wie der Apache, verwenden zur Steuerung unter anderem die Datei .htaccess. Die bekannteste Aufgabe ist der Schutz vor unbefugtem Betreten einer Webseite, oder Teilen von dieser (beispielsweise der Administration). Das erstellen mit diesem Online-Generator hilft Fehler zu vermeiden und eine valide .htaccess (und gegebenenfalls .htpasswd) zu erhalten um einen solchen Schutz zu realisieren.

Aber auch andere Dinge, wie zum Beispiel die Definition von systemeigenen Fehlerseiten, oder permanente Weiterleitungen, sind interessant, und können zusätzlich mit ein paar Informationen hinzugefügt werden.

Füllen Sie einfach auf den nächsten Seiten die entsprechenden Felder der Formulare aus um die entsprechenden Funktionen zu nutzen ... und am Ende kopieren Sie dann das Ergebnis in eine Textdatei, die sie dann ".htaccess" nennen und im Webverzeichnis Ihrer Domain speichern.

Die hier erstellten Informationen werden zu keinem Zeitpunkt gespeichert. Wir legen sehr viel Wert auf Ihre Privatsphäre. Die Nutzung dieser Webseite ist zudem komplett kostenlos (auch in einem gewerblichen Umfeld), und ohne irgend eine Registration möglich und sogar gewünscht. Über eine Bitcoinspende freut sich der Programmierer aber bestimmt. Jeder Satoshi gibt Anreiz zur weiteren Verbesserung und Erweiterung der Seite. Über das Kontaktformular können auch gerne konstruktive Kritik und Vorschläge weitergegeben werden.

basic-auth

Der Verzeichnisschutz oder auch Basic Auth wird mit Hilfe des genutzten Browsers getätigt. Der Apache sendet eine entsprechend kodierte Aufforderung, die von jedem aktuellen Browser mit einem Eingabefenster für Username und Passwort quittiert. Nach der Eingabe durch den User, werden die Daten an den Server gesendet, welcher bei korrekten Daten den Zugang zum geschützten Bereich gestattet.

Text der im Loginformular angezeigt werden soll

Um die zugelassenen User zu speichern, und kontrollieren zu können, wird eine zusätzliche Datei benötigt. Diese wird in der Regel .htpasswd genannt, und sollte sich keinesfalls in dem von Webserver aufrufbaren Bereich befinden. So verhindert man im Falle eines Ausfalles des Webservers, dass diese Texte frei im Browser angezeigt werden können. Ein guter Platz für die Speicherung ist die unterste Ebene des Accounts.

Datei in der die Benutzerdaten für das Login gelistet sind

Im nächsten Textfeld müssen die berechtigten User mit den entsprechenden Passwörtern eingetragen werden. Beachten Sie dabei das Eingabeformat: pro Zeile nur ein User, Username und Passwort durch Doppelpunkt getrennt.

Duplicate Content

Ein häufig gemachter Fehler im Bereich SEO ist es, wenn die eigene Webseite sowohl mit als auch ohne 'www.' zum selben Inhalt führt (hier spricht man dann von "duplicate content"). Um diesen zu vermeiden, den Namen der Domain (keine URL) eintragen und wählen, ob diese mit oder ohne 'www.' erreichbar sein soll. Eine entsprechende Regel wird der .htaccess hinzugefügt.

Eigene Fehlerseiten

Eigene Fehlerseiten können die Benutzbarkeit der Webseite ungemein steigern. Wer es nicht mit den standardisierten Seiten hält, die jeder Browser in Abhängigkeit des erhaltenen HTTP-Headers generiert, kann hier bei der entsprechenden Fehlernummer sein Wunsch-HTML in Form einer URL oder einer Pfadangabe eingetragen werden, das in diesem Fall dann aufgerufen wird. Am bekanntesten sollte hier die Fehlernummer 404 sein, welche signalisiert, dass die aufgerufene URL, oder das gewünschte File, nicht gefunden werden konnte.

Redirection

Weiterleitungen können beispielsweise nach einer URL-Änderung interessant werden. Oder Teile Ihrer Seite existieren nicht mehr und Ihr Kunde soll höflich aber bestimmt auf eine Auswahlseite geleitet werden. Es gibt sehr viele Möglichkeiten der Nutzung. Besonders interessant aus Sicht der Suchmaschienen, ist die Art und Weise der Umleitung. Dies steht aber auch immer in Verbindung mit der Dauer der Umleitung. Ist eine Quelle dauerhaft nicht mehr an seinem Platz, sollte tunlichst die 301 Weiterleitung ("moved permanently") genutzt werden, damit die neue Quelle durch die Suchmaschinen indiziert wird und die alte Quelle aus den Indexes gelöscht wird. Ist die Quelle beispielsweise aufgrund von Überarbeitung nur zeitweise nicht erreichbar, bietet sich die 302 Weiterleitung an ("moved temporary"). Hier sollte aber wirklich abgewägt werden, denn eine zu lange Zeit mit dieser Weiterleitung könnte von den Suchmaschienen durch ein schlechteres Ranking abgestraft werden.

Setzen sie in das Textfeld die gewünschten Weiterleitungen (getrennt durch Doppelpunkt) ein:

Weiterleitungen getrennt durch Doppelpunkt
Weiterleitungen getrennt durch Doppelpunkt

Ergebnis

Es sind nun alle Daten vorhanden, auf deren Grundlage eine valide .htaccess erstellt werden kann. Durch einen Klick auf den Button wird dieser Vorgang eingeleitet, und im Anschluss das Ergebnis hier angezeigt.